Frank Heidermanns

Weiterführende Hinweise

An dieser Stelle finden Sie Hintergrundinformationen, die die Konzeption und die Benutzung meiner genealogischen Seiten erläutern.

Recherchekriterien

Begonnen hat meine Datenbank als unschuldige Auflistung der sich ungesucht darbietenden Vorfahren. Doch nach und nach erweiterte sich der Horizont, zunächst wurden die näheren und ferneren Verwandten und dann auch deren Vorfahren einbezogen. So stand ich bald vor einer Reihe loser Enden, die sich zu meinem Erstaunen oft ohne großes Zutun miteinander verknüpfen ließen. Damit war mein Interesse an den bürgerlichen Dynastien Westdeutschlands geweckt. Selbst in der heutigen Zeit von Internet und Wikipedia ist es noch ausgesprochen mühsam, sich einen Überblick über die vielfältigen Verflechtungen und die großflächigen Zusammenhänge zwischen den eingesessenen Familien einer Region zu verschaffen. Mir geht es nun darum, für weite Gebiete im Rheinland und in Westfalen die engmaschige Vernetzung innerhalb des Bürgertums sichtbar zu machen. Wo immer ich auf eine Kaufmanns-, Forscher- oder Pfarrerdynastie stoße, verfolge ich gezielt die „drei großen G“ – Geld, Geist und Glaube. Die faszinierende schichtenspezifische Orientierung ist auch soziologisch höchst interessant.

Natürlich ist es mir bei der enormen Datenfülle nicht möglich, sämtliche Informationen selbstständig aus Kirchenbüchern und anderen Urkunden zu schöpfen (vom engsten Umfeld einmal abgesehen). Daher beschreite ich einen anderen Weg: Ich gehe systematisch die gedruckten Familiengeschichten und Ahnenlisten durch, die für mein Interessengebiet relevant sind, und kondensiere sie zu einer dokumentierten Synthese. Man erkennt schnell, ob eine Familienchronik auf sorgfältigem Quellenstudium beruht, und kann um unzulängliche Arbeiten einen Bogen machen. Eine große Hilfe sind übergreifende Werke wie die Pfarrerbücher von Rosenkranz und Bauks. Die durchgängig zitierten Quellen können dem Verzeichnis der ausgewerteten Literatur entnommen werden.

Programmierung

Für die Erfassung der Daten verwende ich die Genealogiesoftware „Der Stammbaum 5.0 Premium“. Ich schätze das Programm wegen seiner Leistungsfähigkeit und Flexibilität, muss dafür allerdings etliche Mängel der Benutzeroberfläche in Kauf nehmen. Für Tastaturfreaks wie mich ist es ziemlich ärgerlich, für jede zweite Aktion zur Maus greifen zu müssen. Außerdem fehlt der Software eine Reihe wichtiger Funktionen, was die Veröffentlichung im Internet betrifft: Der gebräuchliche Rufname wird nicht hervorgehoben, es werden keine Aliasnamen (Namensvarianten) angegeben und anderes mehr. Vor allem aber sucht man vergeblich nach einer Möglichkeit, in den publizierten Daten gezielt nach Informationen zu suchen.

So musste ich in den sauren Apfel beißen und die fehlenden Funktionen selbst nachrüsten. Ich habe eine Reihe von Skripten geschrieben, um bestimmte Features zu verbessern oder hinzuzufügen – ein umfangreiches PHP-Skript zur Implementierung einer Suchfunktion sowie eine Reihe von Perl-Skripten, die die genannten Funktionen ergänzen, die Suche beschleunigen und die Webdarstellung optimieren. So habe ich in den Datenblättern die Familiennamen der Überschriften in Hyperlinks verwandelt; wenn Sie darauf klicken, bekommen Sie alle Personen mit dem betreffenden Namen angezeigt. Alle Personenlinks bringen unter dem Mauszeiger ein Infofeld („Tooltipp“) hervor. Leider habe ich keinen praktikablen Weg gefunden, die Präsentation meiner Liste der „Prominenten“ zu automatisieren. Daher habe ich in OpenOffice (inzwischen LibreOffice) Draw eine Vorlage für meine Anschlusstafeln (s. u.) entwickelt und alle Diagramme manuell erstellt. Immerhin lässt sich der zugehörige Namenindex durch ein Perl-Skript, das die Grafikdateien ausliest, maschinell generieren.

Der ganze Aufwand war gewiss nicht in einer halben Stunde umzusetzen. Doch er bringt einen großen Vorteil mit sich: Wenn ich eine fehlende Funktion bemerke (oder darauf hingewiesen werde), stehen die Chancen nicht schlecht, dass sie auch implementiert werden kann.

Anschlusstafeln

Die Anschlusstafeln der „Prominenten“ liegen in drei Formaten vor: als interaktive (anklickbare) SVG-Grafiken, als interaktive PDF-Dateien und als JPG-Grafiken. Die Tafellinks verweisen jetzt auf HTML5-Dateien mit integrierten SVG-Grafiken; diese Technik kommt ohne externes Plugin aus und wird von allen modernen Browsern (einschließlich Edge) unterstützt. Sollte die HTML/SVG- bzw. die PDF-Anzeige bei Ihnen nicht funktionieren, können Sie zumindest die JPG-Grafiken ohne Hyperlinks verwenden.

Damit die Hyperlinks der PDF-Dateien funktionieren, muss in Mozilla Firefox das Adobe PDF-Plugin aktiviert sein. Rufen Sie den Menüpunkt „Extras -> Einstellungen“ und darin den Tab „Anwendungen“ auf. Weisen Sie dem Dateityp „Portable Document Format (PDF)“ die Aktion „Adobe Acrobat (in Firefox) verwenden“ zu.
Von Google Chrome und Microsoft Edge wird das Adobe PDF-Plugin nicht (mehr) unterstützt; hier empfiehlt sich das Standardformat HTML/SVG.

Wenn Sie innerhalb einer verlinkten Tafel auf einen Querverweis klicken, gelangen Sie direkt zu der betreffenden Anschlusstafel; ein Klick auf einen Link im Titeletikett führt Sie zur Prominententabelle. Sämtliche Personenfelder auf den interaktiven Tafeln sind mit den entsprechenden Datenblättern verknüpft. So können Sie auf Ihrer Rundreise durch den VIP-Bereich jederzeit einen Abstecher in die Datenbank unternehmen!
Wenn Sie nicht PDF oder JPG, sondern das Standardformat HTML/SVG nutzen (indem Sie die Links mit den Tafelnamen anklicken), stehen Ihnen weitere Navigationshilfen zur Verfügung. Mithilfe der Schaltflächen oberhalb einer Anschlusstafel können Sie in alphabetischer Reihenfolge durch die Tafeln blättern. Wenn Sie auf den Tafellink über den Schaltflächen klicken, werden die beiden Prominentennamen vertauscht, sodass nun der zweite Name die Position im Alphabet bestimmt. Die roten Umrandungen von Personen- oder Verweisfeldern geben zu erkennen, von wo die Tafel aufgerufen wurde. Über „Tabelle“ gelangen Sie zur Tabelle der Anschlusstafeln, über „Index“ zum zugehörigen Namenindex. Die Schaltfläche „Export“ führt zur reinen SVG-Datei ohne Navigationselemente. Die Schaltfläche „Hochformat“ bzw. „Querformat“ legt fest, ob die Namenliste oberhalb oder links neben der Tafel angezeigt wird. Die Einträge dieser Liste bestehen aus zweigeteilten Links: Ein Klick auf einen Nachnamen markiert alle Träger dieses Namens, ein Klick auf einen Vornamen nur die betreffende Person.