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 Johann Plankenheuer

Personendaten:männlich (1632 – 1684) Eltern:  Verbindung 1:Familienblatt Gertrud (Drütgen) Münch* ca. 1630 Güsten
∞ 24.04.1652 Rödingen
  Johann Plankenheuer
† 23.09.1669 Rödingen
  (ca. 1630 – 1669) Verbindung 2:Familienblatt Gertrud (Drütgen) Offermann* Pütz
∞ 03.12.1670 Rödingen
  Johann Plankenheuer

Anmerkungen und LiteraturBibliografie

Taufeintrag (IGI): „Joannes Planckenhewers“, Eltern „Johannis Planckenhewers“ und „Olletae Schmitz“
1. und 2. Heiratseintrag (IGI): „Johan Planckenhewer“, keine Eltern genannt

Handschriftliche „Erläuterungen zu der Aufstellung der beiden Stammtafeln Heidermanns-Franken“ durch Gerhard Buchacker, Rödingen im Dezember 1935:
[erster Teil; zweiter Teil unter Matthias Heidermanns]

An der Spitze der Tafel steht der Name „Plankenhewer“, nicht nur, weil er in den alten Kirchenregistern zuerst auftritt und als ältester nachgewiesener Ahn der Franken genannt wird, sondern auch, weil seine Persönlichkeit für den ganzen Stamm Franken von größter Bedeutung ist. Sein Besitzstand muß ein großer gewesen sein, da die Fläche im Rödinger Mühlenend, auf dem die Wohnhäuser von Nr. 69-73 errichtet sind, wahrscheinlich zu seinem Besitz gehörten und längere Zeit von seinen Nachkommen bewohnt waren, zum Teil noch bewohnt sind, und heute heißt es noch im Volksmunde von dem von Schnitzler bewohnten Hause Nr. 70 „am Plankeschhannese“. Auch zeugt von dem Wohlstande der Plankenhewer die Errichtung einer Stiftung für studierende Nachkommen.
Wie aus der Stammtafel hervorgeht, hat die Tochter des Johannes Plankenhewer „Katharina“ geb. 8. 11. 1659 „Gereon Franken“ geheiratet. Auffallend ist, daß später das 10te Kind ebenfalls Katharina genannt wurde, obschon die erstgeborene Katharina noch lebte. Man hat dazu wohl keine Bedenken gehabt, weil die zuletzt geborene 22 Jahre jünger war als die erstgeborene und von der 2ten Frau herkam. Das Besitztum des Gereon Franken, des Mannes der älteren Katharina, war ebenfalls ein Teil des Plankenhewer'schen Besitzes, wie aus dem Kaufakt vom 10. Mai 1733 hervorgeht. Es heißt da:

„Anno 1733 den 10 May hatt Katharin Plankenhewers, Wittib Gereon Franken mit sambtlichen ihren Kindern benenntlich Johann, Peter, Wilhelm, Servatius, Henrich, Helen und Gudula Franken in einem beständigen Erbkauff überlassen ahn Engel Buchhacker undt Anna Reyßgen Eheleuth, erstlich eine Bawplatz hieselbst am Müllenendt gelegen mit aufstehendem Haus, Stall, Scheuren undt Graßbongardt, so biß auffs Feldt ausgehet, ein Vorhaupt die gemeine Straß, seithen Henrich Winzen eines - andren Theils sie, Verkäuffer selbsten, wie Arnold Plankenhewer solche besessen hatt in seinen Wohren“ u. s. w. (der ganze Kaufakt steht in der Erbhofgeschichte des Gerh. Buchacker)

Nach diesem Kaufakt zu urteilen, in dem sämtliche Kinder des Ehepaares Franken angegeben sind, müssen die 3 Kinder Maria Katharina, Arnold u. Matthias am 10. 5. 1733 schon verstorben sein, und der Sohn Wilhelm, der auf der Stammtafel nicht aufgeführt ist, in der Zeit um 1692 geboren sein, in welcher Zeit keine Eintragungen in das Taufregister erfolgt sind. Durch den oben angeführten Kaufakt tritt das Erbteil in den Besitz der Familie Buchacker, in dem es bis heute, also über 200 Jahre geblieben und als Erbhof in das Grundbuch eingetragen ist.

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